Linio schließt seinen Standort in Mexiko
Das E-Commerce-Unternehmen Linio in Mexiko hat kürzlich eine Ankündigung veröffentlicht, in der es die Schließung seines mexikanischen Standorts bekannt gibt. Dem Inhalt der Ankündigung zufolge hat die Plattform aufgrund einer Neubewertung der Betriebsabläufe auf dem mexikanischen Markt beschlossen, ihr internationales Geschäft in Mexiko vorübergehend zum 1. Dezember einzustellen.
Bis zum Stichtag kann die Plattform weiterhin normal verkaufen, daher wird das Linio Seller Center so lange arbeiten, bis jede Bestellung versandt und jede Zahlung geleistet wurde. Gleichzeitig bleiben Garantien weiterhin gültig, und Verkäufer können noch bis zum Stichtag neue Bestellungen erhalten. Alle Pakete müssen ausgeliefert werden. Die Websites in Chile und Peru arbeiten weiterhin normal und ohne Änderungen.
Jährliche Wachstumsrate von bis zu 21 %: Der lateinamerikanische E‑Commerce-Markt bietet bedeutende Chancen
Kürzlich analysierte und erforschte Payment and Commerce Market Intelligence (PCMI) die wichtigsten Märkte Lateinamerikas und veröffentlichte einen Bericht zu wichtigen Trends und Verbrauchererkenntnissen im E‑Commerce der Region.
Der Bericht zeigt, dass der lateinamerikanische E‑Commerce derzeit rasant wächst. Der voraussichtliche Umsatz im Jahr 2023 wird auf über 509 Milliarden US‑Dollar geschätzt. Zwar wird das Wachstum in den kommenden Jahren im Vergleich zu den über 35 % in den Jahren 2021 und 2022 etwas nachlassen, bleibt aber stabil. PCMI prognostiziert für die Zeit von 2023 bis 2026 eine durchschnittliche jährliche Wachstumsrate von etwa 21 % für den E‑Commerce in Lateinamerika – die höchste weltweit.
„Buy Now, Pay Later“ wird zum neuen Zahlungsstandard – E‑Commerce-Plattformen drängen in den Markt
Kürzlich wurde berichtet, dass nach der Einführung von „Buy Now, Pay Later“ (BNPL) immer mehr Verbraucher in Malaysia diese Funktion nutzen. Eine Umfrage einer digitalen Zahlungsplattform ergab, dass die Kreditkartennutzung unter den Nutzern um 9,0 % zurückgegangen ist – unter anderem wegen der wachsenden Beliebtheit von BNPL. Dies zeigt eine Veränderung im Zahlungsverhalten der Verbraucher hin zu kreditbasierten Modellen.
Neue Steuerreform in Malaysia: 10 % Steuer auf Niedrigpreiswaren
Kürzlich erklärte der malaysische Kommunikations- und Digitalminister Fahmi Fadzil, dass die neue Steuerregelung nur für importierte Waren mit einem Wert unter 500 Ringgit (ca. 106 US‑Dollar) gelten soll. Dies ist eine Klarstellung zu der zuvor von der malaysischen Zollbehörde angekündigten Steuerreform. Demnach sind lokale malaysische Waren von der Änderung nicht betroffen.
Amazon-Umfrage: 71 % der italienischen Verbraucher kaufen gerne gebrauchte und generalüberholte Produkte
Eine kürzlich von Amazon veröffentlichte Studie zeigt, dass Italiener gerne günstige gebrauchte Waren kaufen. 71 % der befragten Verbraucher gaben an, dass sie nach Angeboten für gebrauchte oder generalüberholte Produkte suchen. 41 % sagten, sie schauen immer zuerst nach gebrauchten Artikeln, und ein ähnlicher Anteil (41 %) tut dies seit mehr als fünf Jahren.
Amazon Europa passt Logistikkosten und Verkaufsprovisionen für 2024 an
Amazon Global Selling gab kürzlich bekannt, dass im Jahr 2024 eine Reihe von Gebührenänderungen auf den europäischen Amazon-Marktplätzen in Kraft treten werden, um weiterhin Mehrwert für Verkäufer zu bieten. Amazon wird weiterhin mit Verkäufern zusammenarbeiten, um Kunden zu bedienen.
Zu den Änderungen gehört eine Erweiterung des „New Selection Program“ für FBA: Für berechtigte neue übergeordnete ASINs erhalten Verkäufer durchschnittlich 10 % ihrer Verkaufsprovision zurück – dieses Angebot gilt jetzt auch für Non-Brand-Artikel. Zudem wird die Berechtigung für große Artikel erweitert. Für qualifizierte Verkäufer und Artikel gibt es außerdem Vorteile im Rahmen des Vine-Programms. Die Änderungen treten am 1. März 2024 (MEZ) in Kraft.
Chinesischer Cross-Border E‑Commerce treibt Handelserholung an: Weltweite Frachtnachfrage im November um 5 % gestiegen
Kürzlich veröffentlichte CLIVE Data Services, ein Tochterunternehmen von Xeneta, Daten, die zeigen, dass die weltweite Luftfrachtnachfrage im November dieses Jahres im Jahresvergleich um 5 % gestiegen ist – angetrieben durch einen starken Anstieg des chinesischen Cross-Border E‑Commerce.
57 % der US-Verbraucher planen Online-Einkäufe in der Feiertagssaison – Amazon bleibt die bevorzugte Plattform
Weihnachten rückt näher, und diese wichtige Umsatzsaison ist für den gesamten Einzelhandel in den USA von großer Bedeutung. Die Verbraucher bereiten sich entsprechend vor.
Laut einer kürzlich von CNBC veröffentlichten Umfrage unter US-Verbrauchern planen 57 % der Amerikaner, in dieser Weihnachtssaison Online-Einkäufe als primären Weg zum Kauf von Geschenken zu nutzen – ein Anstieg von 6 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr und ein historischer Höchststand.
Besonders bemerkenswert: Von den Verbrauchern, die Online-Einkäufe planen, geben 74 % Amazon als ihre bevorzugte Plattform an – ein Wert, der im Vergleich zum Vorjahr weitgehend stabil geblieben ist. Dies zeigt, dass Amazon trotz des rasanten Wachstums einiger neuer E‑Commerce-Plattformen in den USA nach wie vor die einflussreichste E‑Commerce-Plattform für US-Verbraucher ist.
Chinesische Fabriken strömen auf Alibaba International, um im südostasiatischen B2B-E‑Commerce Fuß zu fassen
Einerseits hat die indonesische „September-Reform“ dazu geführt, dass Social-Media-Plattformen nicht mehr direkt Waren verkaufen dürfen. Obwohl der zuvor in Schwierigkeiten geratene TikTok Shop inzwischen „indirekt zurückgekehrt“ ist, sind die Auswirkungen der Umwälzungen im indonesischen E‑Commerce auf den B2C-Modell weiterhin spürbar.
Andererseits wird Cross-Border B2B für viele chinesische Anbieter zur neuen Wahl.
Vor kurzem veranstaltete Alibaba International seine erste B2B-Außenhandelskampagne in Südostasien – die derzeit in vollem Gange befindliche „Southeast Asia New Year Stocking Festival“. Bereits in der ersten Woche nahmen über 11.000 chinesische Fabriken daran teil.
Die Anzahl der Online-Käufer in Asien explodiert – Südostasien wird zum vielversprechenden Markt für Cross-Border-Handel
Als einer der weltweit größten E‑Commerce-Märkte zeigt Asien ein beeindruckendes Wachstum.
Laut Prognosen von Statista wird die Zahl der E‑Commerce-Käufer in Asien von 2023 bis 2028 voraussichtlich um etwa 52 % wachsen – von 1,33 Milliarden auf 2,03 Milliarden. Dieser rasante Anstieg spiegelt die dynamische Entwicklung des asiatischen E‑Commerce-Marktes wider.
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