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Wocheninfo: Aktuelle grenzüberschreitende Nachrichten im Überblick.

Datum: 2023-12-11

    1. Amazon mit großem Vorsprung im Umsatz – der größte Gewinner von Black Friday und Cyber Monday

Der heiße Black Friday und Cyber Monday sind zu Ende gegangen, und die großen E-Commerce-Plattformen haben nacheinander ihre beeindruckenden Ergebnisse aus diesem Shopping-Ereignis präsentiert, die erneut die starke Widerstandsfähigkeit des grenzüberschreitenden E-Commerce unter Beweis stellen.

Kürzlich haben die Datenanalyseunternehmen Insider Intelligence und eMarketer Forecast die neuesten Daten zu den wichtigsten E-Commerce-Plattformen an Black Friday und Cyber Monday veröffentlicht. Dabei stach Amazon mit einem Umsatz von 106,18 Milliarden US-Dollar als dominierender E-Commerce-Anbieter während des Black Friday/Cyber Monday in den USA hervor, was einem Anstieg von 2,4 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht.

  1. Amazon steigert Nutzung von Bahn und Seefracht in Europa in diesem Jahr um 50 %

Amazon gab bekannt, dass es mit europäischen Transportunternehmen zusammenarbeitet, um Produkte über mehr als 100 Bahnstrecken und 300 Seerouten zu transportieren, um die Lieferungen an Kunden und die Warenbewegungen zu beschleunigen und dabei gleichzeitig die CO₂-Emissionen um fast 50 % zu reduzieren.

Offiziell erklärte das Unternehmen, dass die einzigartigen geografischen Gegebenheiten und die Infrastruktur in Europa Bahn- und Seetransporte zu effizienteren und schnelleren Optionen für den Warentransport machen. Um diesem Trend zu folgen, hat Amazon in den letzten Jahren die Nutzung von Seefracht und Bahnverkehr kontinuierlich ausgeweitet. Allein in diesem Jahr hat die Nutzung von Bahn- und Seetransporten bei Amazon um 50 % zugenommen. Zudem trägt der Transport über Bahn- oder Seerouten im Vergleich zum Warentransport per Lkw dazu bei, die CO₂-Emissionen um fast 50 % zu reduzieren.

  1. Maersk investiert über 500 Millionen US-Dollar, um die Lieferkettenkapazitäten in Südostasien zu stärken

    Um seine Wettbewerbsfähigkeit in Südostasien zu stärken, investiert Maersk erneut erheblich. Kürzlich gab das Unternehmen bekannt, in Südostasien mehr als 500 Millionen US-Dollar zu investieren, um die Lager- und Auslieferungsfähigkeiten, Luftfracht, Binnenlogistik, Seetransporte und Terminalgeschäfte zu verbessern und so eine integrierte Lieferkettenkapazität aufzubauen.

  2. Shopee senkt Versandkosten in Mexiko – Logistikkosten der Verkäufer um bis zu 30 % reduzierbar

    Um möglicherweise negative Reaktionen der Verkäufer auf frühere Provisionserhöhungen zu mildern, hat Shopee Mexiko erneut seine Logistikgebühren gesenkt.

    Berichten zufolge hat Shopee kürzlich die aktualisierte Preisliste für den SLS-Estandar Rapido (Standardkanal) des mexikanischen Standorts sowie eine Mitteilung zur Anpassung der Shop-Preise veröffentlicht, um Verkäufern bessere Logistikdienstleistungen und wettbewerbsfähigere Preise anzubieten und ihre grenzüberschreitenden E-Commerce-Aktivitäten zu erweitern.

    Konkret senkt die neue Preisgestaltung zwar die Mindestgewichtsgrenze für grenzüberschreitende Logistik im Standardkanal (von 30 g auf 10 g), reduziert aber gleichzeitig die versteckten Kosten der Verkäufer erheblich. Sowohl die Mindestgewichtspreise als auch die Zuschläge für zusätzliches Gewicht wurden in unterschiedlichem Maße gesenkt. Berechnungen zufolge können Verkäufer nach Umsetzung der neuen Gebühren für die meisten Produkte eine Ersparnis von 5 % bis 30 % bei den versteckten Kosten erzielen.

  1. Neuer Bericht aus Großbritannien: Drittanbieter tragen den Amazon-Markt

    Nach Jahren kontinuierlicher Entwicklung machen Drittanbieter auf dem britischen Amazon-Marktplatz mittlerweile fast 60 % des Umsatzes aus. Für Amazon ist dies eine äußerst wichtige Gruppe.

Kürzlich veröffentlichte die E-Commerce-Forschungsagentur ChannelX eine Untersuchung, in der anhand von Produktbewertungen aus Seller Directories die Verteilung der Verkäufer auf dem britischen Amazon-Marktplatz nach Produktkategorien im Jahr 2023 sowie der Anteil von First-Party- und Drittanbieter-Verkäufern analysiert wurden.

Im Detail ist die Kategorie Haushalt & Küche mit einem Anteil von 19 % die am stärksten vertretene Produktkategorie unter britischen Amazon-Verkäufern, gefolgt von Büchern mit 14 %. Danach folgen Heimwerker & Gesundheit, Elektronik, Renovierungswerkzeuge und Bürobedarf. Interessanterweise geben Verbraucher, die Haushaltsartikel auf Amazon kaufen, zwar am meisten aus, sind jedoch weniger bereit, Bewertungen zu verfassen. Käufer von Videospielen hingegen neigen eher dazu, Produktbewertungen abzugeben.

  1. Plattform-Konsumausgaben steigen um 35 % – Social Commerce erobert den Nahen Osten

    Mit dem raschen Aufstieg von Plattformen wie TikTok auf internationalen Märkten wird die starke Wettbewerbsfähigkeit von Social Commerce weiter bestätigt.

Laut Berichten hat RetailX kürzlich eine eingehende Untersuchung und Analyse der wichtigsten E-Commerce-Märkte im Nahen Osten durchgeführt und den RetailX 2023 E-Commerce Regional Report Middle Eastveröffentlicht. Der Bericht zeigt, dass die Social-Media-Welle den gesamten Nahen Osten erfasst hat und Social Commerce in der Region in eine Phase rascher Entwicklung eingetreten ist. Daraus schlussfolgert RetailX: „Soziale Plattformen treiben erfolgreich das Online-Shopping voran.“

  1. Amazon erweitert Bahn- und Seetransportkapazitäten in Europa, um Liefergeschwindigkeit zu erhöhen

    Um die Geschwindigkeit von Warenbewegungen und Produktlieferungen zu steigern, setzt Amazon verstärkt auf Bahntransporte und Seerouten. Kürzlich gab das Unternehmen bekannt, mit mehreren europäischen Transportunternehmen zusammenzuarbeiten, um Produkte über mehr als 100 Bahnstrecken und 300 Seerouten zu befördern. Dies soll die Lieferungen an Kunden sowie die Umlagerung von Beständen beschleunigen und gleichzeitig die CO₂-Emissionen um 50 % reduzieren.

  2. Amazon weitet Flächen für Untervermietung von Lagern aus, um weiter Kosten zu senken und Effizienz zu steigern

    Auch als größtes Paketdienstunternehmen der USA bleibt Amazon bestrebt, Kosten zu optimieren. Laut einem aktuellen Bericht des Immobilieninformationsunternehmens CoStar hat Amazon in letzter Zeit weitere Logistikzentren zur Untervermietung angeboten. Im Oktober dieses Jahres vermietete das Unternehmen erfolgreich Lagerflächen von etwa 1,5 Millionen Quadratfuß weiter – die größte Fläche seit September 2022.

  3. Amazon USA passt Logistikkosten und Verkaufsprovisionen für 2024 an

    Amazon gab heute bekannt, dass 2024 Anpassungen der Logistikkosten und Verkaufsprovisionen auf dem US-amerikanischen Marktplatz vorgenommen werden, verbunden mit Werbeaktionen. Nach diesen Änderungen wird voraussichtlich die durchschnittliche Gebühr pro verkauftem Artikel um etwa 0,15 US-Dollar steigen, wobei jedoch erwartet wird, dass viele Verkäufer niedrigere durchschnittliche Gebühren pro verkauftem Artikel an Amazon zahlen werden. Im Durchschnitt bleiben die Versandkosten von Amazon im Vergleich zu anderen großen Drittanbieter-Logistikunternehmen für Zustellungen am nächsten Tag etwa 70 % günstiger.

  1. Amazon Prime-Mitglieder erhalten ein Jahr kostenlose Grubhub+-Mitgliedschaft

    Amazon hat kürzlich bekannt gegeben, dass Prime-Mitglieder in den USA ein Jahr lang kostenlos Grubhub+ nutzen können. Wie berichtet, bietet Grubhub+ Prime-Mitgliedern kostenlose Lieferung für Bestellungen über 12 US-Dollar und reduzierte Servicegebühren. Zusätzlich erhalten Mitglieder 5 % Grubhub+-Punkte auf Abholbestellungen zurück. Grubhub+ gewährt außerdem exklusive Mitgliedervorteile, kostenlose Lebensmittel, Bestellrabatte und weitere Vergünstigungen.

    Wichtig zu beachten: Die Prime Grubhub+-Vorteile umfassen nur kostenlose Lieferung (0 $) und reduzierte Servicegebühren für berechtigte Bestellungen; andere Leistungen können zusätzliche Kosten verursachen. Die 5 % Grubhub+-Punkte für Abholungen gelten nur für qualifizierte, noch nicht abgeholte Bestellungen, sind nicht übertragbar, nicht in Bargeld einlösbar und verfallen 90 Tage nach der letzten Punktevergabe.

  2. Amazon unterstützt Verkäufer mit Weihnachtsvorbereitungen – Trendprodukte sind bereits aufgetaucht

    Während das Jahr 2023 zu Ende geht, steht das ersehnte Weihnachts-Shopping-Spektakel kurz bevor. Während unzählige Verkäufer intensiv darauf vorbereiten, verstärken auch grenzüberschreitende E-Commerce-Plattformen wie Amazon ihre Bemühungen.

    Kürzlich gab Amazon bekannt, dass ab dem 14. Dezember 2023 keine Anfragen mehr zum Hochladen von 360°-Bildern auf Produktdetailseiten akzeptiert werden. Stattdessen können Verkäufer ihren Produkten 3D-Modelle hinzufügen, die 360°-Bilder ersetzen sollen. Ziel dieser Maßnahme ist es, den zahlreichen Verbrauchern auf der Amazon-Plattform ein noch besseres Surf- und Einkaufserlebnis zu bieten.

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