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Amazon-Anwalts-Blacklist geleakt – Marken gestrichen!

Datum: 2023-09-05

    

„Das war wohl der verwirrendste Tag – plötzlich kam Amazons Mail, unsere Marke sei Brand Abuse, Marke entzogen“, klagt ein Verkäufer gegenüber Redakteur.

Tatsächlich: Mehrere Verkäufer hatten das Markenentfernungsproblem schon gelöst, Registry wiederhergestellt – Ende August dann wieder entzogen. Verkäufer fassungslos: warum plötzlich wieder weg?

Wieder ein Schlag gegen Marken?

Viele, deren Brand-Abuse-Appeal vorher erfolgreich war, wurden erneut entfernt. Amazons Mail besagt sinngemäß: Marke steht im Verdacht von Missbrauch, daher gelöscht:

  1. Ein oder mehrere Nutzer der Marke handelten gegen Brand Registry-Regeln.

  2. Marke verknüpft mit anderen Accounts/Marken, die gegen Amazon- oder Registry-Regeln verstießen.

  3. Keine ausreichenden Belege für Marke auf Produkt/Verpackung.

  4. Ein oder mehrere Nutzer haben gesperrten Sales-Account.

  5. Ihre Markenanmeldung wurde mutmaßlich über eine Agenturfirma eingereicht, die gegen US-Bundesregeln und USPTO-Regeln verstieß.

Branchenanalysten: Hauptgrund diesmal ist die Markenanwalt-Problematik. Amazon setzte Anwälte auf eine Blacklist; ein solcher Anwalt hängt an tausenden bis zehntausenden Marken – alle können als Abuse gewertet werden.

„Mir ging’s so, mein Anwalt steht auf der Liste, heute Mail über Markenentzug erhalten. Ich dachte erst, es läge an meinen Hijacker-Complaints. Heißt das: sowohl Complaints als auch Anwalt sind das Problem?“

„Meine Marke wurde früher bei Appeal mehrfach abgelehnt, jetzt sehe ich meinen Vertragsanwalt auf der Liste – aber im USPTO-Sanktionsregister steht er nicht. Kann’s trotzdem der Anwalt sein?“

Natürlich ist Brand-Abuse-Mail nicht immer nur Anwaltsfehler, aber zuletzt lag vieles am Anwalt.

Mögliche Brand-Abuse-Ursachen:

  1. Marke mehrfach registriert, dann entfernt.

  2. Registrierter/lizenzierter Shop frisch neu.

  3. Mehr als 5 Shop-Lizenzen.

  4. Wiederholt Brand-Tools gegen andere genutzt, niedrige Complaint-Erfolgsquote.

  5. Selbes Firmen-Entity oder andere Stationen mit Violations → Mitbetroffenheit.

  6. Registrierter/lizenzierter Shop mit ungelösten Violations.

  7. Anwalt von Blacklist für Registry genutzt.

Zuletzt traf die meisten Punkt 4. Was tun nach Brand-Abuse-Verdikt?

Schritt 1: Registrierte/lizenzierte Shops auf Violations prüfen.

Schritt 2: Bei Violations zuerst diese appealen; nach Erfolg Brand-Abuse angehen.

Registry-Ablehnung frustriert, doch nicht aufgeben. Ursachen verstehen, korrekt reagieren, hilft.

Beim Ablehnungsfall beachten:

  • Ablehnungsgrund zeitig lesen. Amazon nennt Grund; genau analysieren.

  • Beweise sammeln: Markenzertifikat, Lizenz, Sales-Verträge etc.; echt und klar für Nutzungsrecht.

  • Amazon Support kontaktieren mit klarer Erklärung + Beweise; kommunizieren, Guidance holen.

Achtung: Erste Brand-Abuse-Appeal-Erfolgsrate nur ~20 %; zu viele Appeals = dauerhaft tot. Zudem: ideal eine Marke nur ein Shop; selbst bei Lizenz nicht viele Shops, das vermeidet Abuse-Risiken stark.

Vorsicht bei Brand-Complaint-Tool ist Kern gegen diese Welle. Empfehlung: eigene Marke registrieren, ein Shop = eine Marke = eine Marke. Kein gegenseitiger Hijack, völlig getrennter Betrieb → praktisch kein Brand-Abuse-Risiko.


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