Amazon verschärft die Kontrolle von Variantenverstößen
In letzter Zeit hat Amazon die Überprüfung von Verstößen gegen die Richtlinien für Produktvarianten verstärkt, was viele Verkäufer in Schwierigkeiten bringt. Diese Maßnahmen laufen bereits seit einiger Zeit, und insbesondere um die Zeit des Qingming-Fests (etwa Anfang April) bis heute wurden kontinuierlich Konten von Amazon gesperrt. In entsprechenden E-Mails weist Amazon darauf hin, dass Konten aufgrund von Verstößen gegen die ASIN-Erstellungsrichtlinien deaktiviert wurden, hauptsächlich weil ein oder mehrere ASIN-Varianten des Verkäufers gegen die Regeln verstoßen haben.
Variantenverstöße betreffen alle Standorte
Verkäufer mussten feststellen, dass, sobald ein Standort aufgrund von Variantenverstößen gesperrt wird, dies möglicherweise auf alle anderen Standorte übergreifen kann. Beispielsweise wurde bei einem Verkäufer am 3. April der kanadische Standort gesperrt, und bereits am nächsten Tag waren auch alle anderen nordamerikanischen und europäischen Standorte deaktiviert. Diese Situation bereitet Verkäufern große Sorgen, da bereits ein kleiner Verstoß gegen die Variantenrichtlinien zu einer Sperrung aller Standorte führen kann.
Selbstreflexion der Verkäufer zu Variantenverstößen
Einige Verkäufer haben begonnen, ihre Listings selbst zu überprüfen, um das Kontorisiko zu minimieren. Sie haben erkannt, dass schwerwiegende oder wiederholte Verstöße sehr wahrscheinlich zur dauerhaften Kontosperrung führen können, wobei die Chancen auf eine Wiederherstellung gering sind. Erfahrene Verkäufer haben mehrere Schwerpunkte für die Selbstprüfung genannt, die anderen als Orientierung dienen können:
Schwerpunkte für die Selbstprüfung:
Bereits zuvor beanstandete ASINs: Bei ASINs, die bereits von Amazon beanstandet wurden – insbesondere bei solchen, die als schwerwiegende Verstöße eingestuft wurden – sollten Verkäufer besonders vorsichtig sein und eine erneute Verletzung der Richtlinien vermeiden.
Schwerwiegende Variantenverstöße: Dazu gehören das gewaltsame Zusammenführen unterschiedlicher Kategorien oder völlig unterschiedlicher Produkte. Solche Verstöße können zur sofortigen Kontosperrung führen, und eine Beschwerde ist oft schwierig.
Verstöße bei Variantenattributen und -bezeichnungen: Auch künstlich hinzugefügte Variantenattribute oder nicht konforme Namensvarianten sollten von Verkäufern ernst genommen werden.
Verstöße aufgrund von Missverständnissen der Richtlinien: Verstöße, die auf einem falschen Verständnis der Richtlinien beruhen, sind zwar weniger schwerwiegend, sollten aber dennoch vermieden werden.
Herausforderungen und Überlegungen für Verkäufer
Die anhaltende strenge Überprüfung von Variantenverstößen durch Amazon zwingt Verkäufer, ihr eigenes Vorgehen neu zu bewerten. Einige Verkäufer geben an, dass das Zusammenführen von Varianten früher eine gängige Praxis war, dass dieses Verhalten jedoch nun das Einkaufserlebnis der Kunden erheblich beeinträchtigt. Daher sind sie gezwungen, ihre bisherigen Methoden zu überdenken und anzupassen.
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